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Unterrichtsprojekte unserer Umschüler und Auszubildenden in IT-Berufen

Relationale Datenbanken

Datenbankerstellung mit Microsoft Access

In der Basisqualifikation der Informatiker wird berufsübergreifend das Modul relationale Datenbanken unterrichtet. Ein wichtiger Grundbaustein für alle IT-Berufe und besonders für die Fachinformatiker Anwendungsentwicklung. Datenbanken werden erstellt, um Informationen zu sammeln, zu organisieren und in Relation zueinander zu stellen. Um eine Datenbank aufzubauen benötigt man ein Datenbank-Managementsystem wie beispielsweise Microsoft Access.

Unser Teilnehmer Jérôme Michel hat eine Datenbank erstellt, die Tabellen, Abfragen, Formulare und Berichte umfasst. Der Auftrag bestand darin, eine Speisekarte für ein Restaurant zu erstellen, die sich die darzustellenden Informationen aus vorher angelegten Tabellen rauszieht.

Zuerst wurden fünf verschiedene „Tabellen“ erstellt, die folgendermaßen benannt wurden: t_bestellung, t_kategorie, t_kauf, t_kunde, t_menue. In der Tabelle t_bestellung wird notiert, was bestellt wurde, zu welchem Preis und die Bestellnummer. Die Tabelle t_kategorie weist eine Nummer  einer Art von Speise zu, z.B. alle Pizzen sind Kategorie 1. Tabelle t_kauf ordnet eine Rechnungsnummer einer Kundennummer zu und in der t_kunde Tabelle werden die Kundendaten erfasst. Zu guter Letzt werden in der Tabelle t_menue alle Attribute der angebotenen Speisen eingetragen und alle Tabellen werden in Beziehung zueinander gesetzt.

Als nächstes werden „Formulare“ erstellt, die das Arbeiten mit einer Benutzeroberfläche ermöglichen. Über die Formulare kann man neue Daten in die zuvor erstellten Tabellen eingeben und verändern. Datenbanken benötigen nicht unbedingt Formulare, da man die Tabellen auch manuell  ändern kann, jedoch sind Formulare benutzerfreundlicher. Sie enthalten oftmals Steuerelemente wie Befehlsschaltflächen mit denen man bestimmen kann, welche Daten im Formularfeld angezeigt werden sollen. Beispielsweise sollen in dem Formularfeld „Kategorie“ nur die in der Tabelle t_kategorie zuvor benannten Speisenoberbegriffe ausgewählt werden können. In diesem Fall wären das die Kategorien Pizza, Pasta, Carne und Getränke.

Weiterhin gibt es die Datenbankkomponente „Abfragen“. Mit Abfragen können bestimmte Daten aus den Tabellen abgerufen, gefiltert und sortiert werden. Meistens befinden sich die Daten in verschiedenen Tabellenblättern und durch eine Abfrage kann man die Informationen aus allen Tabellen herausfiltern, um sie dann in einer Abfrage geordnet dazustellen. Die Ausgabe einer Abfrage kann auch als Datenquelle für ein Formular oder einen Bericht verwendet werden.

Und damit kommen wir zur vorerst letzten Komponente, dem „Bericht“. Berichte dienen dazu, um Daten zusammenzufassen und gut lesbar darzustellen. In unserem Fall sieht man die fertige Speisekarte mit formatierter Schrift und Schriftanordnung sowie Bildern. Zusätzlich wurde noch ein Bericht für die Rechnung angelegt.

Dies war nur ein kleiner oberflächlicher Einblick in die Materie, denn das Thema relationale Datenbanken ist sehr komplex und informationsreich, aber überaus praktisch, um die Datenflut zu bewältigen, die in allen Unternehmen herrscht.   

Screenshots der Datenbank

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